Rückblick
2011 | Fredy der Fisch
Nach einem intensiven Probeweekend in Einsiedeln nahmen wir unseren ersten Auftritt in Herzogenbuchsee in Angriff. Besonders die Kaffeestube hatte es uns angetan, oder war es doch eher eine Galerie? Nach vielen weiteren schönen Auftritten im In- und Ausland und dem Skiweekend im Sörenberg folgte unser Fasnachtswochenende in Luzern und Kaltbrunn. Dort wurden wir durch einen mehr oder minder attraktiven (da gehen die Meinungen auseinander) Plastikfisch namens Fredy verstärkt. Auf jeden Fall war dieser sehr anhänglich und leistete uns Gesellschaft, sei es beim Schminken, während des Umzugs oder beim Anstossen. An unserem letzten Auftritt, dem Chlurifüür in Triengen am Güdelziischtig, wurde jedoch bestimmt: Fredy wird dem Feuergott geopfert! Deshalb wurde im riesigen, mehrere Meter hohen Feuer nicht nur das Chluri (eine Art Böögg-Figur) verbrannt, sondern auch unser treuer Fredy. So hoffen wir denn, dass uns der Feuergott als Dankeschön für unser Opfer nächstes Jahr eine ebenso coole Fasnacht wie die Vergangene bescheren wird.
Chesslerin des Jahres: Philipp Stutzer
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2010 | Entscheidung in Martigny
Die zweite Gessler-Night passte mit dem Motto „da muess mer löschä“ zu unserem neuen Gwändli „füürig heiss“, welches uns viel Lob einbrachte.
Nach diversen Auftritten mit viel Freibier freuten wir uns auf den Walliser Weisswein in Martigny, wo wir das Fasnachtswochende am Carneval du Bourg verbrachten. Nebst zwei schönen Umzügen und diversen Auftritten in Kellerbars und im Rockzelt wurde von einigen Männern auch der sonntägliche Frühschoppen in vollen Zügen genossen. Auf den Strassen von Martigny wurde in dunkler Nacht auch noch die Wahl des neuen Präsidenten vorgespurt. An der GV wurde dann Mathias Dober gewählt und ausserdem noch Hugo Meier zum Ehrenmitglied ernannt.
Nach der Fasnacht fand noch ein Ski- und Schlittelweekend in Sörenberg statt. Dabei nahmen wir auch spontan am „King of the Schissiring“-Wettkampf teil. Tschudi-hui!
Chesslerin des Jahres: Hugo Meier
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2009 | 1. Gessler-Night
Nach dem tollen Erfolg des 20-Jahr-Jubiläums beschlossen wir unter der Leitung unseres Präsidenten Reto Niederberger, jedes Jahr einen Ball durchzuführen. So entstand die Gessler-Night. Der Publikumsandrang war erfreulicherweise riesig, so dass es uns motiviert, diesen Anlass auch zukünftig weiterzuführen.
Nach so viel Arbeit gönnten wir uns einen Kurzurlaub in Österreich. Nach kurzer Fahrt (ca. 6 Stunden) trafen wir im tiefverschneiten Kitzbühel ein, wo uns drei hübsche Damen in Empfang nahmen. Nebst Auftritt im Eisstadion und im Kitzbühel-TV (gäll Philipp) spielten wir auch im berühmten Londoner-Pub und machten Abends am Füürwehrball den Flieger.
Chesslerin des Jahres: Edgar Hägi, welcher ausserdem noch zum Ehrenmitglied ernannt wurde.
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2008 | 20 Jahre Gessler-Chessler
Zu unserem 20-Jahr-Jubiläum verwandelten wir uns in waschechte Schotten mit Kilts und ohne Unterhosen (zumindest teilweise). Unser zweitägiger Jubiläumsball im Monséjour war ein voller Erfolg. Ein etwas spezieller Anlass dieses Jahr war die Gugge-Olympiade in Brunnen. Mit vielen unterhaltsamen Spielen wie Bananenwettessen usw. wurde auch dieser Tag zum vollen Erfolg. Diese 21. Fasnacht war die letzte für das letzte verbliebene Gründungs- und Ehrenmitglied Märl Betschart.
Chesslerin des Jahres: Damian Ulrich
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2007 | Zombie
Die Fasnacht startete für uns bereits am 5. Januar in Dagmersellen. Am 13. Januar wurde an der Fasnachtseröffnung in Küssnacht erstmals ein Fasnachtsoberhaupt gewählt. Mit dem Motto Zombie am Bockabig über den Klassiker in Wasen im Emmental, dem Ausflug nach Dangstetten (D) und ins Freiburgische nach Plaffeien führte unser Programm ein weiteres Mal nach Schruns.
Chesslerin des Jahres: Hurschler Patrick
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2006 | Neuer Tambi
Mit dem neuen Tambourmajor Remo Dober und einem neuen Gwändli zum Motto „Dark“ starten wir topmotiviert in die diesjährige Fasnacht. Mit dem neuen Tambi änderte sich auch unser Musikstil. Dieses Jahr beglückten wir auch mal unsere Zürcher Freunde in Urdorf mit unseren kakophonischen Klängen. Weiter spielten wir an den Jubis der Immogeister und der Blächchutzeler und am Fasnachtssamstag am Rassler-Ball. Am Fasnachtssonntag fuhren wir in den Jura zur Konfettischlacht nach Delemont. Nach dieser heissen Schlacht fand die Fasnacht einmal mehr in Schruns ihren Abschluss.
Chesslerin des Jahres: Manuela Felber (leider konnte sich die Jury diesmal mit dem Grundsatz, dass eine Frau Chesslerin des Jahres werden soll, nicht durchsetzen).
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2005 | Neuer Präsi – kurze Fasnacht
Mit 18 Jahren übernahm Reto Niederberger das Ruder des Gessler-Schiffes und steuerte uns durch die kurze Fasnacht, der Güdeldienstag war bereits am 8. Februar. Das Probeweekend fand wie schon manches Jahr zuvor wieder auf der Rigi Scheidegg statt, wo wir uns mit viel Probearbeit und gemütlichem Singen und Spielen auf die Fasnacht vorbereiteten.
Der Bockabig – wieder im Sternen – fand unter dem Motto Winterolympiade statt, unter anderem mit dem bekannten afrikanischen Skifahrer Bunga Bunga und der Eisprinzessin Martina Scheuber statt. Auch Prinzessinen sind gegen Stürze mit Gipsfolgen nicht gefeit. Auch dieses Jahr hatten wir tolle Auftritte mit dem Höhepunkt Carneval in Sion (Julien lässt grüssen).
Chesslerin des Jahres: Herbi Meier, welcher ausserdem noch zum Ehrenmitglied ernannt wurde.
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2004 | Bockabig mal anders
Nochmals ritten wir als Ritter mit dem Jubiläumsgwändli durch die Fasnacht. Erstmals fand unser Bockabig nicht in einem Restaurant, sonder in einem Kaffeehüttenwagen auf dem Monséjourparkplatz statt. Im Anschluss an den Bockabig gings am Samstagmorgen direkt auf den Stoos an die Fasnacht im Schnee. Am Güdelmontag folgte dann der erste Auftritt der Gessler-Chessler in Fasnachtshochburg Luzern. Ohne Grind, dafür wunderschön geschminkt spielten wir auf dem Mühleplatz.
Erstmals wurde an der GV die „Chesslerin des Jahres“ gekürt. Stolz übernahm diesen Preis Valentin Knüsel.
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2003 | Zum Jubiläum endlich Hörnli
Nach langjährigem Lobbyieren gab der Tambourmajor Edgar Hägi sein Einverständnis zur Anschaffung zweier Hörnlis, welche ab jetzt also einen festen Bestandteil der Guggenmusik bilden. Ebenfalls wurde unser Gründungsmitglied und erster Präsident der Vereinsgeschichte Märl Betschart noch vor dem Jubiläum zum Ehrenmitglied ernannt.
Höhepunkt der diesjährigen Fasnacht war das Juliläumsfest „Chesslete zum 15.“ zum Motto Chräburg im Monséjour. Unser Ehrenmitglied Möneli schneiderte uns ein wunderschönes blaues Ritterkostüm. So ritten wir dann also zu unseren Freunden nach Dangstetten (De) mit Zwischenhalt in Wasen im Emmental und zum Abschluss ein weiteres Mal nach Schruns in Montafon (A).
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2002 | Neuer Präsident - Ja du Chrää
Neumitglieder sind herzlich willkommen. In diesem Jahr waren es deren 12!!!! Das war Motivation für unser Verein. So wurde manch „alter Chessler“ zu einem jungen Rindlein, das frisch auf die Weide gelassen wurde.
Unser neuer Präsident, Patrick Zwyer, welcher zwischenzeitlich schon Ehrenmitglied wurde, übernahm das Amt von Herbi Meier. Herbi Meier wiederum blieb uns als Aktivmitglied erhalten und übernahm das Ressort Bauten.
Und wieder war ein neues Gwändli angesagt. Zwar schlicht und einfach, aber toll wirkend zeigten wir uns an der kurzen Fasnacht. Kurz desswegen, weil am 12. Februar bereits Güdeldienstag war. Und dieser Tag bleibt uns in guter Erinnerung. Bereits zum 2. Mal fuhren wir am Güdeldienstag nach Schruns (A). Dort genossen wir einen wunderschönen Tag mit Umzug, Beizlen, Skibar, Partyhölle usw. („Kleiner Feigling“ lässt grüssen).
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2001 | klein aber fein
Mit 19 Aktivmitglieder (wobei einer in der RS den Korporal abverdienen musste) starteten wir in die Fasnachtssaison 2001. Bereits zum zweiten Mal durften wir in Wasen (i. E.) unsere Fasnachtssaison beginnen. Am 10 jährigen-Jubiläum der Cossinius-Fäger in Merlischachen wurden wir noch kurzfristig eingeladen und erfreuten uns am Publikum und an der genial dekorierten Turnhalle. Dann kam schon das nächste Jubiläum. 30 Jahre Immo-Geister. Die Immo-Geister stellten eine regelrechte Zeltstadt auf, wo man sich von Kaffeestube über die Bar bis zum Festzelt durchkämpfen konnte. Da unser Führer „Mad Meck“ einen Auftritt verpasste, spendierten er und sein Präsident kurzerhand eine Kaffeerunde. (Wir behalten dich, Meck, in bester Erinnerung und möge die Guuggenmusik in deiner Welt weiter leben)
In diesem Jahr verschoben wir das Datum der Sternenfasnacht vom Güdelmontag auf den Freitag (nach unserem SchmuDo). Das Rahmenprogramm für die Beizenfasnacht wurde umgekrempelt, und der Publikumsaufmarsch bestätigte unsere Bemühungen, sodass wir auf diesem Konzept weiter aufbauen können. (klein aber fein)
Eine kleine Sensation Erlebten wir in Le Bouveret (VS) wo wir unser Fasnachtswochenende verbrachten. Der Abendumzug startete in der Schweiz, überquerte dann die Grenze zu Frankreich, kehrte in Frankreich und kam dann wieder zurück in die Schweiz. So leben die Grenznahen Dörfer miteinander.
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2000 | Live Auftritt der Gessler-Chessler im Schweizer Fernsehen
Ein neues Gwändli (rot/orange/blau/silber) und ein neuer Grind wurde für die nächsten 2 Fasnachtsjahre gebastelt. Bei strahlendem Sonnenschein leuchteten die kräftigen Farben des Gwändlis so sehr, dass sich die Gessler-Chessler im Menschengewühl immer wieder fanden.
Beim Umzug in Wasen (i. E.) wurden die Gwändli und Grinden zum ersten Mal getragen. Der Erfolg blieb nicht aus, und wir konnten mit dem dortigen Fasnachtskomite eine gute Freundschaft aufbauen. Am Abend war dann in Sumiswald ein Guugger-Wettbewerb, wo wir als stolze viertplatzierte Guugge vom Platz gehen durften.
Der Bockabig stand im Zeichen des diesjährigen Mottos „FREAK“. Da jeder Gessler-Chessler sich dem Motto bezogen verkeiden musste, sah man die ausgeflipptesten Typen.
Der wohl grösste Höhepunkt im Jahr 2000 war der Umzug der Bartligesellschaft Brunnen, mit Live-Übertragung des Umzuges. Bei schönstem Wetter marschierten der Präsident und der Tambourmajor gemeinsam die Umzugsroute ab, um zu sehen, wo wir mit unserm Polka beginnen müssen. Alles klappte wunderbar und so können wir uns noch heute als Video im Fernsehen anschauen.
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1999 | Wieder ein neuer Tambourmajor (der Dritte)
Edgar Hägi, ein sonst wenig bekannter „Musiker“, konnte für die Guuggenmusik als Tambourmajor „verpflichtet“ werden. Die Fasnacht begann dieses Jahr sehr früh. Bereits am 2. Januar hatten wir unseren ersten Auftritt in Göschenen. Dieser Auftritt geht in die Geschichte der Gessler-Chessler ein (detailierter Kommentar ist überflüssig).
Der Bockabig stand ganz unter dem Motto „Eis am Stiel“. Der Fantasie war keine Grenzen gesetzt und so starrten einige „Eis am Stiel Film Fans“ den ganzen Abend in die Glotze.
Im Verlauf der Fasnacht konnten wir an die Fasnachtseröffnung in Immensee, zu den Papagenos nach Oberägeri, an das nationale Guugertreffen in Spreitenbach und zum Glögglifrösch-Ball nach Meggen. Speziell erwähnenswert dürfte das Fasnachtsweekend vom 12. – 14. Febr. in Schaffhausen sein. Bei klirrender Kälte durften wir am Freitag Abend bei Seppi Köpfli einige wärmende Kaffees trinken. Der Samstag begann mit einem Umzug durch die Stadt und endete mit Gässlen und Beiznen sehr früh am Morgen.
Am Güdisdienstag zog es uns zum ersten mal ins Tessin. Bei traumhaftem Frühlingwetter konnten wir uns an der Promenade von Ascona von Restaurant zu Restaurant spielen, natürlich immer mit einem Gläschen Weisswein. Am Abend wollten sie uns nicht mehr gehen lassen und so fuhren wir erst um Mitternacht wieder nach Hause.
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1998 | 10-jahre Gessler Chessler
Der 20. Februar 98 war für uns Gessler-Chessler ein würdiger Tag. Wir durften auf 10 tolle Vereinsjahre zurückblicken und einen grossen Geburtstagskuchen anschneiden. Die sechs eingeladenen Guuggenmudigen heizten beim Monsterkonzert auf der Piazza heftig ein. Sogar ein richtiges Geburtstags-Feuerwerk wurde uns dargeboten. Mit von der Partie waren: Glögglifrösch Meggen, Papageno Ägeri, Höhläguuger Viznau, Blächchutzeler Küssnacht, Immo-Geister Immensee, Fronalpchessler Morschach
Nach einem feinen Z’nacht, gekocht von Hans-Ruedi Aebi, ging dann auch auf dem Festplatz die Post ab. Geboten wurde für jeden etwas. Im Festzelt, wo das Duo Ohrwurm ihre Songs schmetterten, in der Kaffeehütte oder in der heimeligen Wald-Bar, wo sich Fuchs und Hase (eben nicht) gute Nacht sagten. Für’s leibliche Wohl war garantiert und dass auch die musikalische Seite nicht zu kurz kam, gaben die Guuggenmusigen im Festzelt ihr Bestes. Um Mitternacht war es dann für uns soweit. Mit einem fetzigen Auftritt feierten wir die 10 Kerzen auf dem Geburtstagskuchen. Die Stimmung war einfach bombig – absolut schön!
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1997 | Präsidentenwechsel
Wiederum sehr früh, bereits am 4. Januar; waren die Gessler-Chessler unterwegs. Zur Fasnachtseröffnung in Weggis wurde man bereits ein zweites Mal eingeladen. Kein Problem, man war bereit. Gwändli und Hut wurden nochmals vom vorigen Jahr getragen, so dass keine grossen Schneiderarbeiten gemacht werden mussten. Mit einem echten Lagerfeuer und Cowboystimmung schaffte man es wieder; dass der Hecht am Bockabig fast aus den Nähten platzte.
Mehrere Auftritte in Küssnacht und Umgebung standen dieses Jahr auf dem Plan. So z.B. das Monsterkonzert der Gletscher-Spalte-Crew im Unterdorf, das 6-jährige Jubiläum der Cossinius-Fäger oder die Western-Night der Uedliger-Chnörz. Aber auch in Zug und Delémont war man mitdabei - die Fasnacht in der Schweiz hat auch seinen Reiz!
Erstmals wurde die GV vom traditionellen 6. Januar auf den 7. März verschoben. Auch in Zukunft soll die Versammlung jeweils nach der Fasnacht stattfinden. Roman Schlömmer gibt das Präsidium an Herbi Meier weiter. Es können nun bereits 29 Aktivmitglieder gezählt werden.
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1996 | Bunt, bunt, bunt
...das war das Motto für ein neues Gwändli. Einfach fröhlich und aufgestellt sollte es werden. Die Gwändlikommission hat sich ein Fantasie-Gwändli in den Farben rot/gold/grün und blau einfallen lassen. Anstatt einen Grind bastelte man dazu einen grossen passenden Hut. Erstmals hiess es für alle, sein eigenes Gwändli selber zu schneidern. Ganz speziell wurde auch das Rest. Hecht am Bockabig wieder dekoriert. Thomas Schwarz hat mit seiner Idee „Zirkus" echte Atmosphäre geschaffen. Mit einem Zelt vor dem Hecht-Eingang, mit einem PopCorn-Verkäufer, Einradfahrer und Feuerspeier zog man das Publikum regelrecht in den Hecht.
Zu diversen Jubiläen wurden die Gessler-Chessler eingeladen. So zu den lmmo-Geistern 25 Jahre, Blächchutzeler 30 Jahre und Hohlgass-Rassler 5 Jahre. Ebenfalls war man in Deutschland, in Grossengstingen zu Gast. Nasskalt und auf eisig glatten Strassen war es eine brenzlige Fahrt. Einmal mehr konnten andere Fasnachtstraditionen kennengelernt werden, so feiern die Grossengstinger sogar in der Kirche mit einer speziellen Narrenmesse diesen Brauchtum.
Mutationen im Vorstand werden durch den Austritt von Vreny Burkhardt-Lustenberger und Monika Betschart verzeichnet. Nachfolgerinnen sind: Denise Niederberger (Kasse) und Barbara Niederberger (Aktuarin). Monika wird für ihren besonderen Einsatz zum 1. Ehrenmitglied der Gessler-Chessler ernannt.
Mitgliederstand: 24 Aktiv Mitglieder, 4 Probejahr-Absolventen.
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1995 | Sion zum 2.
Noch vor der Küssnachter-Fasnacht wurden die Gessler-Chessler wieder ins nahe Deutschland eingeladen. Bereits am 14./15. Januar reiste man ins Glottertal (D). Die Mitgliederzahl betrug 24 Aktivmitglieder. Von Thomas Schwarz wurde die erste selbst angefertigte Plakette kreiert - die "Burg zum Tragen". Am 17. Februar fand der 1. Rigifägerblächchessler-Ball statt. Da in diesem Jahr keiner der Fasnachtsvereine ein Jubiläum zu feiern hatte, wurde ein Fasnachtsball von allen zusammen organisiert. Bis die Gessler-Chessler ihren Auftritt hatten, war die Zeit bis Mitternacht zur eigenen Verfügung. Tatsächlich liessen es sich die Gessler-Frauen nicht nehmen und verkleideten sich blitzschnell als Nonnen und fasnächtelten im Monséjour einmal auf eine andere Art. So mancher konnte an der Nase herumgeführt werden, und wenn's die eigenen Guugger-Kollegen waren!
Am 24. - 26. Februar stand das Jubiläum des Carneval de Sion auf dem Programm. Wiederum wurden die Chessler eingeladen und es war wieder eine super tolle Fasnacht. Zwar spielte das Wetter nicht gerade sonderlich mit. Trotz nasser Füsse und 20cm hohem Pflotsch liess man sich die Stimmung des nächtlichen Fackelumzuges nicht nehmen. Jedenfalls wurden an diesem Wochenende in Sion Stiefel verkauft, wie noch nie! Einer speziellen Einladung zu Raclette und Wein durfte man ganz spontan bei einer einheimischen Familie entgegennehmen. Ein wunderschönes und erinnerungsvolles Erlebnis.
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1994 | oder so
Fasnachtstag in Küssnacht war ebenfalls wieder ein toller Erfolg. Mit dem Motto Ritterfreuden gelang es Samot Schwarz und Patrick Neugart wiederum das Rest. Hecht toll zu verkleiden. Man beschloss, das Jubiläums-Gwändli kein zweites Jahr mehr zu tragen und dieses künftig für Auftritte, wie Hochzeiten usw. aufzusparen. Also wurde neu geschneidert und die bereits bestehenden Grinden dem neuen Kleid angepasst. Ein kaltes und nasses Weekend verbrachte man im Süddeutschen Dangstetten. An diversen Jubiläen durfte man aufspielen. Besonders eindrücklich war das Jubiläum der Chatzenmusig Brunnen mit einer originellen und aufwendigen Aufmachung. Ebenfalls war die Alpenhof-Fasnacht am Güdismontag wieder ein toller Erfolg. Und Moni Betschart's Gessler-Burger wurden wiederum gerühmt und fanden grossen Absatz. Es isch e glatti Saison gsi!
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1993 | 5. Geburtstag Motto «Gessler»
Bereits den 5. Geburtstag konnte man feiern! Dazu ein neues Gwändli mit originellem Grind ganz nach dem Motto "Gessler". Der Grind wurde speziell von Patrick Zwyer entworfen. Der Arbeitsaufwand pro Grind betrug 10 - 15 Stunden. Ebenfalls wurde auch das aufwendige Gwändli wieder gemeinsam unter den Guugger-Frauen angefertigt und man scheute den Aufwand nicht, um am 5. Geburtstag sich von der besten Seite zu zeigen. Nähbeginn war bereits am 30. März 92. Erstmals wurde auch eine Plakette gefertigt. Nebst den diversen Fasnachtsanlässen galt es, das Jubiläumsfest zu organisieren.
Der Vorstand, der sogleich als OK amtierte kniete sich mächtig rein und zusammen mit dem ganzen Verein wurde ein super Fest durchgeführt.
Der Zuhörer- und Zuschaueraufmarsch war enorm und die Stimmung auf der Piazza beim Monsterkonzert und im Monséjour-Saal am Jubiläumsball total gut. Inzwischen zählte das Musik-Repertoire bereits 31 Stücke.
Nebst den einheimischen Auftritten ging man auch im Jubiläumsjahr für zwei Tage nach Bulle und Enney und genoss einmal mehr das welsche Fasnachtstreiben.
Der Gründerpräsident Markus Betschart demissionierte nach fünfjähriger Tätigkeit und gab sein Amt dem neuen Präsi Roman Schlömmer weiter.
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1992 | Neuer Tambourmajor
Mit Roger Zwyer konnte man wiederum einen fähigen und guten Tambourmajor gewinnen. Die Mitgliederzahl betrug 20 Guugger, 3 Probejahr-Absolventen und es musste bereits ein erster Austritt verzeichnet werden. Gwändli und Grind sollen nochmals getragen werden. Für die Gestaltung des neuen Gwändlis zum 5-jährigen Jubiläum an der Fasnacht 93 wurde eine Gwändlikommission mit Daniela Zwyer, Irene Ulrich und Barbara Frank gegründet.
Wegen der Sennenchilbi in Küssnacht, war die Fasnacht im kleineren Rahmen ausgefallen. Die Chessler engagierten sich trotzdem tatkräftig an der Dorffasnacht. Erstmals wurde eine Broschüre verschickt und zum bereits traditionell gewordenen Bockabig im Hecht sollte nun auch der Güdelmontag in Küssnacht wieder belebt werden. Im Rest. Alpenhof verwöhnten die Gessler-Chessler ihre Fans und Freunde und es wurde ein absolut tolles Fest im kleinen Kreis. Der Gessler-Burger (Hamburger mit Spezialsauce nach Geheimrezept von Monika Betschart) war ein riesen Renner. Obwohl die KüssnachterFasnacht nicht allzu gross stattfand wurde unsere Guuggenmusik zu insgesamt 15 Anlässen eingeladen. Die Glottertaler Fasnacht (D) war ein ganz tolles Erlebnis. Drei Tage voller Stimmung, guter Laune und schönem Wetter genoss man den Fasnachtsbrauch im Süddeutschen-Raum.
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1991 | Neues Gwändli mit Grind
Die Gessler-Chessler sollten nun auch mal mit einem Grind anmarschieren. Zum neuen Gwändli in den Farben petrol, violett, silbern und schwarz fertigten die Guugger-Männer unter der Leitung von Herbi Meier, Patrick Zwyer und Roger Zwyer einen originellen Grind.
Vieles musste ausprobiert und ausgetestet werden, bis der Grind schliesslich fertig war. Zusammen mit der Schneiderin Marianne Küttel nähten die Frauen wiederum unzählige Stunden an den neuen aufwendigen Gwändli unter dem Motto: Alle für alle!
Zwei grosse Anlässe kürten die Fasnacht 1991:
Der Guugger-Wettbewerb im Herti-Zentrum in Zug. Eine spannende Sache in Konkurrenz mit anderen Musigen zu spielen. Zudem hat man eine Einladung aus dem Glottertal (D) für drei Tage Karneval erhalten. Leider aber musste diese Einladung auf das folgende Jahr verschoben werden, weil während des Golfkrieges das Fasnachtstreiben in Deutschland abgesagt wurde. Zum Glück hatten wir die Gelegenheit für diese drei Tage nach Sion zu fahren. Eine supertolle Fasnacht durfte man miterleben, doch leider blieb der Tambourmajor Felix Sidler wegen Blinddarm im Spital Schwyz zurück. Für ihn ist Roger Zwyer spontan eingesprungen.
Eine Musikkommission wurde gegründet, bestehend aus Roger Zwyer, Patrick Zwyer und Felix Sidler. Der Vizepräsident Stefan Ziegler gibt sein Amt an Roman Schlömmer weiter. Der Jahresbeitrag wurde bereits zum dritten Mal erhöht, nun von Fr. 50.– auf Fr. 100.– für Berufstätige und Fr. 25.– auf Fr. 50.– für Lehrlinge.
Jede/r Chesslerln erhielt eine handgefertigte Plakette, die Eigentum eines jeden einzelnen und unverkäuflich ist. Hergestellt wurden diese mit grossem Aufwand von Frau Myrta Ziegler.
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1990 | Topmotiviert
Das Gwändli 89 wurde noch ein weiteres Jahr eingesetzt. Die Auftritte häuften sich, sechs Fasnachtsbälle, diverse Umzüge bei Sonnenschein, Wind, Regen und Schnee. Sehr viel positives Echo durfte man von allen Seiten her erfahren, so dass alle Chessler topmotiviert ihr Bestes gaben. Auch die Stückwahl war beachtlich, das Repertoire umfasste bereits 26 Stücke. In Schminkgruppen wurde jeweils ein passendes Sujet in den Farben des Gwändlis gemalt. An der GV wurde sogar folgendes beschlossen: „Wer an Auftritten zu spät oder gar nicht erscheint (ohne Abmeldung) zahlt eine Runde Kaffee Schnaps für alle. "Leider ist nicht bekannt, wie oft die Chessler zu diesem Genuss kamen."
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1989 | Ein eigenes Sujet
Es war naheliegend, wie wohl das Guugger-Sujet einmal aussehen wird. Passend zum Namen kam nur die Gessler-Burg in Frage. Der Küssnachter Künstler Benno Knüsel hat sich kreativ gemacht und dieses tolle Sujet entworfen.
Bereits kurz nach dem Gründungsjahr kümmerte man sich um den Entwurf eines eigenen Gwändlis. Ohne Motto, einfach frisch und fröhlich sollte das Kostüm werden. Zusammen mit der Schneiderin Anni Mennel nähten die Frauen die Gwändli für die ganze Guuggenmusik. An 14 Abenden wurde geschnitten, geschnurpft und anprobiert, die jeweilige Heimarbeit natürlich nicht dazugerechnet. Freude herrschte als das 1. eigene Gwändli in hell- und dunkelblau mit Hosen und passendem Oberteil stand. Dies wurde mit einer offiziellen Gwändliübergabe an der GV 89 gefeiert.
Mit dem Motto „Zirkus" wurde das Restaurant Hecht für den Bockabend dekoriert. Der von den GesslerChesslern erstmals geführte Abend war ein toller Erfolg. Und mit dem Wirtepaar Lilo und Erwin Hoyer hatte man eine grosse Unterstützung. Die Türen wurden erst am anderen Morgen um 06.00 Uhr geschlossen!
Die FG Chalberschwanz organisierte den 1. Musig-Wettbewerb „Guggi". Mit knappem Vorsprung gewannen die Uedliger-Chnörz vor den Gessler-Chesslern. Man freute sich über den zweiten Platz und die Motivation war riesengross auf dem richtigen Weg zu sein.
Insgesamt Guugger: 20 Mitglieder, 1 Probejahr-Absolvent.
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1988 | Wie alles begann – die Gründung
Am 11. April 1987 beschlossen Markus Betschart, Felix Sidler und Stefan Ziegler per Handschlag, dass sie eine Guuggenmusik gründen wollen. Ein provisorischer Vorstand wurde gebildet mit Markus Betschart, Felix Sidler, Stefan Ziegler, Monika Betschart und Vreny Lustenberger. Schliesslich musste viel organisiert werden und die Fasnacht 88 sollte der Startschuss sein. Die Proben begannen und ein Gwändli musste her. Für eine Eigenfabrikation war die Zeit längst zu spät und man profitierte vom Angebot der Guuggenmusik Altishofen, ein Occasions-Sujet abzukaufen.
Der Name „Gessler-Chessler", von Barbara Frank und Monika Betschart vorgeschlagen, wurde von den 16 angefressenen Guuggern gutgeheißen. Der Gessler soll ja in früheren Burgzeiten in Küssnacht gelebt haben. Die heutige Ruine weist immer noch darauf hin. Bereits schon am Sylvester 87 gab man an einem Fest in Hünenberg eine Kostprobe des angeprobten Könnens.
Die Zuhörer waren begeistert - das motivierte alle und die Vorfreude auf die erste Fasnachtssaison war riesengross. Am 6. Januar 1988 war es dann soweit, die Gessler-Chessler wurden offiziell im Rest. Lindenhof in Küssnacht gegründet. Der gewählte Präsident hiess Markus Betschart und der Tambourmajor Felix Sidler. Auch der übrige Interimsweise amtierende Vorstand wurde einstimmig gewählt.
Insgesamt bestand der Verein aus nur 16 Mitgliedern, es waren dies:
Markus + Marlen Betschart, Felix Sidler, Stefan Ziegler, Roger Zwyer, Patrick Zwyer, Luzia Strickler, Bruno Strickler, Felix Durrer, Heiri Arnold, Barbara Frank, Isabelle Rickenbacher, Richi Burkhardt, Peter Betschart, Vreny Lustenberger und Monika Betschart. Eigene Statuten wurden aufgenommen mit dem Grundgedanke eine lustige aufgestellte Truppe zu sein, die sich für das Aufleben an der Dorffasnacht einsetzt. Der Jahresbeitrag betrug Fr. 20.-- für Berufstätige und Fr. 10.-- für Lehrlinge! Man beschloss auch, künftig die GV immer am Drei-Königstag abzuhalten. Bereits einige Auftritte waren in dieser 1. Saison angesagt: Jubiläen, Bälle, Umzüge usw. bereicherten das Programm. Zufrieden, aber offen für viele Verbesserungen war man gerüstet auf das weitere Vereinsleben.


